Naturinstrumente selber bauen

 

Kurse

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„Am Anfang war der Klang“


Die Welt ist voller Klänge...

Musik ist ein Urbedürfnis des Menschen. Schon lange verarbeitet Naturmaterialien, um Tierstimmen und Naturlaute für die Jagd nachzuahmen.


Vom Blätterrascheln in den Bäumen über das Vogelgezwitscher bis zum Windheulen nehmen wir ohne es zu merken jede Menge Klänge wahr.

Wo setzen wir die Grenze zwischen „Musik“ und „Klang“? Von „Geräusche“ oder „Lärm“ ganz zu schweigen.

Wie können wir ohne musikalische Erziehung diese Klänge in eine Harmonie bringen, die uns gefällt? Ist dies schon Musik?

Welche natürliche Mittel stehen uns zur Verfügung um solche Klänge herzustellen?

Sind Steine, Feder, Schnecken, Borken... geeignete Mitteln um wohlklingende töne zum Leben zu erwecken?


Ein jedes Ding – ob gross oder klein – hat seinen ureigenen Klang - einen Klang, der seinem Wesen entspricht und von seiner Seelenstimmung erzählt. Holz klingt völlig anders als Stein. Denn beim Holzklang überträgt sich die Lebenskraft des Baumes.

So verhält sich das nicht nur bei Materialien, auch jeder Raum klingt anders und berichtet uns durch seine Klänge, Geräusche und Resonanzen über seine Beschaffenheit und die Kräfte, die in ihm wirken. Es ist so viel schöner, Steine dort zum Klingen zu bringen, wo sie herkommen, als in irgendeinem Konzertsaal. Denn nun spielt der Ort mit und kann über die Musik von sich erzählen.

Eine wichtige Erfahrung bei den Klang- und Hörexpeditionen ist, dass die Geräusche der Natur irgendwann auch als Bestandteil der Musik erlebt werden. Es entwickelt sich tatsächlich ein Zwiegespräch, das uns bis tief in unsere Seele hinein berühren kann. Wir können einen ungeahnt intensiven Zugang zu den jeweiligen Orten erhalten, bei der wir Achtung und Respekt gewinnen.                     



Musikinstrumente in und mit der Natur


Ein interessanter Kurs, der die Sinne schärft und sensibel macht für Naturmaterialen und deren Klänge.


Wir durchstreifen das Gelände und lauschen, was es dort zu hören gibt. Im Wald gesammelte Materialien wie Tannenzapfen, trockene Äste, Schneckenhäuser, Steine, trockenes Moos sowie Kastanien und Eicheln sollten die Grundlage für die Musikinstrumente sein. Im „Werkstatt-Teil“ dieses Kurs werden mit einfachen Mitteln verschiedene Natur-instrumente gebaut, die auch mit Kindergarten- und Schulkindern gebaut und bespielt werden können. Mit Bauanleitungen für verschiedene Instrumente, geht es ganz nach Wunsch ans Werk, dazu werden die Hölzer bearbeitet. Verschiedene akustische Instrumente werden fertig gestellt. Es werden immer wieder die Musikinstrumente ausprobiert. Töne von Zwitscherrollen, Schwirrhölzern, Rasseln, Klanghölzern, Klappern, Flöten, einem Regenmacher und dem Xylophon erfüllen den Raum. Der musikalische Teil des Kurses, hier geht es um die Klangfähigkeit von verschiedenen Naturmaterialien, wobei wahrnehmen, untersuchen und experimentieren gefragt ist.
Die Teilnehmer erfahren spielerisch die Grundelemente des Rhythmus und lernen Natur-Klangerzeuger mit deren Spieltechniken kennen. Einfache Spielideen leiten über zur Improvisation und zur Vertonung von Szenen in der Natur. Wir spielen unsere eigene Körpermusik und entlocken aus Naturgegenständen unterschiedliche Geräusche, die wir gemeinsam zu einer Klanggeschichte verarbeiten. Spielerisch erleben wir die Natur mit allen Sinnen, und lassen uns von den verschiedenen Tönen inspirieren.

Es wirkt ausgleichend und weckte das Interesse an großen Tönen aus einfachen Naturmaterialen.



Teilnehmer: min. 6 - max. 16

Ort: Draussen in der Umgebung von Altstätten

Alter: keine Altersbegrenzung! (auch als "Schlechtwetterprogramm" geeignet!)

Dauer: 10.00 – 17.00 Uhr

Preis: 100.- pro Person

Leitung: Enrico Lenzin & Patrick Horber



Empfehlen möchten wir den Kurs nicht nur Erwachsenen, auch Schulkinder können hier für Naturmaterialien, Musik, Instrumente und Klänge sensibilisiert werden und den Umgang mit Holz lernen.